Sensible Grenzen: Augen und Haut Termin: Freitag, 19. Juni 2009 15:00 Uhr bis Sonntag, 21. Juni 2009 12:00 Uhr Tagungsort: Saal der WALA im Stammgebäude am Heilpflanzengarten, Bad Boll - Eckwälden ->Einleitung
Liebe Freunde und Interessenten des Medizinischen Seminars Bad Boll!
Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen! Kennen Sie das Gefühl, wenn das Handy partout keinen Empfang hat oder der Internetzugang nicht funktioniert, Sie keinen Kontakt mit dem weltweiten Netz haben? Falls ja, verstehen Sie womöglich gut den Ausdruck "Sensible Grenzen“, falls nicht, verraten Sie uns bitte unbedingt Ihre Hard- und Software. Der Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass er einen geschützten Innenraum bilden, sich von der Welt abgrenzen kann, dabei aber dieser Innenraum mit der Außenwelt in Kontakt, im Dialog und Austausch bleibt. "Online“ zu sein ist nicht eine Erfindung, die es erst seit dem Internet-Zeitalter gibt! Wie ist es möglich, sich abzugrenzen und gleichzeitig für die Umgebung offen zu sein auf leiblicher, vor allem aber auf seelisch-geistiger Ebene? Wir brauchen Organe, die sich in einer Wechselbeziehung der Welt empfangend öffnen und gleichzeitig Tore sind, durch die sich das Innere der Außenwelt zuwendet. Augen und Haut sind wichtige Beispiele hierfür. Durch sie wird der bidirektionale Austausch so einzigartig ermöglicht, dass der technische Ausdruck "Schnittstelle" nicht ausreicht. Unsere Augen ermöglichen uns, an dem "weltweiten Netz" teilzuhaben, jedoch nicht als reine "Empfänger", durch die etwas hereinkommt. Vielmehr wird gerade an ihnen wahrnehmbar, wie das Seelisch-Geistige von Innen nach Außen tritt. Der „zornige Blick" genauso wie der „verliebte“ erreichen das Gegenüber als wahrnehmbare Realität und können uns bis ins Mark treffen. Nicht weniger bedeutsam als die Augen ist die Haut, an der sich seelisch Prozesse unmittelbar äußern und durch die umgekehrt die Außenwelt wahrgenommen wird - eine sehr sensible Grenze. Was passiert, wenn Augen und Haut erkranken, wenn der gesunde Rhythmus zwischen Innen und Außen gestört ist? Welche Therapien ermöglicht die Anthroposophische Medizin? Herr Prof. Rohen, der für seine Glaukom-Forschung internationale Auszeichnungen bekommen hat, wird am Freitag den einleitenden Vortrag halten, inhaltlich abgestimmt auf den Vortrag von Frau Dr. Hammer, einer der erfahrensten Augenärztinnen im Bereich der Anthroposophischen Medizin. Nicht weniger anspruchsvoll wird am Samstag das Hautorgan im Vordergrund stehen, dargestellt durch zwei renommierte Dermatologen, Frau Dr. Roesler aus Berlin und Herrn Prof. Schrempp aus Freiburg, ergänzt durch Substanzbetrachtungen zur Kieselsäure in der Trilogie: Quarz, Opal, Achatwasser (Frau Dr. Roemer). Am Sonntag schließlich wird Dr. Boris Krause, Oberarzt an der Filderklinik, auf die sensiblen Grenzen im rein seelischen Bereich eingehen. Wie helfen wir Patienten, bei denen seelisch der Sehprozess gestört ist oder deren psychische Haut unter einer „Keratose“ leidet? Am Samstag Abend wird die Tagung künstlerisch vertieft durch ein Klavierkonzert mit Stücken von Haydn, Beethoven und Mendelssohn, drei Komponisten, denen der Begriff der sensiblen Grenzen sehr vertraut war. Wer nicht weiß, was damit gemeint ist, schaue bitte im Internet nach ... vorausgesetzt, das Internet geht wieder und sie oder er ist endlich wieder online ... In diesem Sinne laden wir Sie herzlich ein und freuen uns auf einen lebendigen Austausch.
Ihr
Programm:
Bei Zahlungseingang des
Tagungsbeitrages nach dem Anmeldeschluss erhöht sich der Beitrag auf regulär 210 Euro, Studenten 50 Euro. Reduzierter Tagungsbeitrag nur gegen vorherige Vorlage einer gültigen Bescheinigung! Die Tagung wird durch die zuständige Ärztekammer als ärztliche Fortbildung mit 20 Fortbildungspunkten zertifiziert. ->Seitenanfang Copyright Medizinisches Seminar Bad Boll e.V. 20. März 2009 |
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