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Chronische Rückenschmerzen Termin: Freitag, 11. Juni 2010 bis Sonntag, 13. Juni 2010 Tagungsort: Saal der WALA im Stammgebäude am Heilpflanzengarten, Bad Boll - Eckwälden ->Einleitung ->Programm als PDF herunterladen
Liebe Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen! „Ich hab`s im Kreuz“ – ist ein Satz, den man nicht selten hört oder selber ausspricht, meistens wird dabei die flache Hand auf die Lendenwirbelsäule gehalten und der Oberkörper als Entlastungsversuch nach vorne oder auch mal nach hinten gebeugt. Rückenschmerzen sind nach Infektionen des Atemtrakts die zweithäufigste Ursache für Arztbesuche. Bei Frauen sind Rückenschmerzen mit 11 % die zweithäufigste, bei Männern mit 14 % die häufigste Ursache für Arbeitsausfälle. Am häufigsten treten Rückenschmerzen bei 50- bis 70-Jährigen auf. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der verschiedenen Erkrankungen der Wirbelsäule ist enorm. Bei den meisten Frührenten stellen Wirbelsäulenbeschwerden mehr oder weniger direkt den Anlass zur Berentung dar. Aber auch die Anzahl von jüngeren Menschen mit wiederkehrenden oder anhaltenden Rückenschmerzen wächst. Kinder sind nicht ausgenommen – die vor dem Fernseher oder Computer verbrachten Stunden begünstigen wegen der einhergehenden Bewegungsarmut das Entstehen von Haltungsschäden. Neben u.a. degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen, Spondylolisthese, Bandscheibenvorfällen, spinalen Stenosen, Entzündungen, Tumoren kommen als Ursachen auch Erkrankungen aus dem Bereich der Inneren Medizin oder der Psychosomatik in Frage. „Das hat mir das Rückgrat gebrochen“ oder „daran habe ich wirklich schwer zu tragen“ sind Formulierungen, die auf psychophysiologische Zusammenhänge aufmerksam machen können. Hinzu kommen als mögliche Ursachen Dysbalancen im Netzwerk, das zwischen Muskeln, Knochen und Faszien besteht. Es ist eine der großartigen Entdeckungen aus der jüngeren Osteopathieforschung, dass die Faszien nicht nur einfach eine leblose bindegewebige Hülle unserer Muskeln sind, sondern sich aktiv kontrahieren können.Welche therapeutischen Möglichkeiten ergeben sich bei Rückenschmerzen? Welche mit Hilfe der Anthroposophischen Medizin und welche mit der der Osteopathie? Wie können die therapeutischen Ansätze der Osteopathie (inkl. der Cranio-Sacral-Therapie) vor dem Hintergrund der anthroposophisch erweiterten Menschenkunde verstanden werden, wie können Osteopathie und Anthroposophische Medizin einander ergänzen und erweitern? Wir laden Sie herzlich zu einer Tagung ein, bei der der Dialog zwischen Anthroposophischer Medizin und Osteopathie im Vordergrund steht mit dem Ziel, chronische Rückenschmerzen ganzheitlich zu behandeln. Zusätzlich zu den Vorträgen mit Bezug auf Anatomie, Medikamente, Kunsttherapien, Psychophysiologie, Heileurythmie, Grundlagen der Osteopathie sowie der Faszien- und klinischen Rückenschmerz-Forschung wird es ein umfangreiches Angebot an Arbeitsgruppen geben, in denen die Thematik praxisnah vertieft werden wird. Im Namen des Vorbereitungskreises freut sich auf Ihr Kommen Jan Vagedes
Programm:
Bei Zahlungseingang des
Tagungsbeitrages nach dem Anmeldeschluss erhöht sich der Beitrag auf regulär 210 Euro, Studenten 50 Euro. Reduzierter Tagungsbeitrag nur gegen vorherige Vorlage einer gültigen Bescheinigung! Die Tagung wird durch die zuständige Ärztekammer als ärztliche Fortbildung mit 20 Fortbildungspunkten zertifiziert. ->Seitenanfang Copyright Medizinisches Seminar Bad Boll e.V. |
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